Wozu ist private Altersvorsorge wichtig?

Während des Berufslebens denken die wenigsten Arbeitnehmer an ihre Rente. Doch die kommt oft schneller, als erwartet. Auf jeden Fall sollte jedem Arbeitnehmer klar sein, dass die spätere Rente rund 30 Prozent geringer ist, als das letzte Nettoentgelt. Allein dieser Grund sollte bereits ausreichen, um sich Gedanken über die private Altersvorsorge zu machen. Schließlich soll der erreichte Lebensstandard auch im Alter bestehen bleiben. Doch es sprechen noch weitere Gründe dafür, privat für das Alter vorzusorgen.

 

Weniger Kinder gleich weniger Beitragszahler

Die gesetzliche Rente ist eine umlagenfinanzierte Rente. Das heißt: Heutige Arbeitnehmer zahlen die Rente der heutigen Pensionäre. Doch in Deutschland kommen immer weniger Kinder zur Welt, so dass später auch weniger Arbeitnehmer in die Sozialkassen einzahlen. Da die Beiträge nicht unendlich steigen können, sind Kürzungen bei den gezahlten Renten unumgänglich. Die Lücke zwischen dem letzten Nettolohn und der Rente wird noch größer.

 

Nur geringe Rentensteigerungen

In den letzten Jahren sind die Renten überhaupt nicht oder nur im geringen Umfang gestiegen, viele hatten netto weniger Geld in der Brieftasche. In dem letzten Jahrzehnt des alten Jahrtausends gab es deutlich größere Rentensteigerungen. Die nicht durchgeführten Rentensteigerungen werden auf absehbare Zeit nicht mehr aufgeholt werden können. Im Ergebnis fällt die Rente später niedriger aus.

Update: Dieser Abschnitt wird von der Agentur Fd-Online aus Fulda die Seo betreibt erfreulicherweise zur Verfügung gestellt.

 

Länger im Berufsleben

Mit der beschlossenen Verlagerung des Renteneintrittsalters auf das vollendete 67. Lebensjahr wird zwar länger in die Rentenkasse eingezahlt und es werden dadurch auch höhere Ansprüche erzielt, allerdings können die wenigsten Arbeitnehmer bis zum 67. Lebensjahr im Beruf arbeiten. Arbeitnehmer, die dann vorzeitig in Renten gehen wollen, müssen höhere Abschläge hinnehmen, die auch während der gesamten Rentenzahldauer bestehen bleiben. Damit ist der spätere Renteneinstieg eher eine Rentenkürzung. Problematisch auf die spätere Rentenhöhe wirken sich auch arbeitsfreie Zeiten während des Berufslebens aus, zum Beispiel durch längere Arbeitslosigkeit oder durch Kurzarbeit.

 

Darum lohnt sich die private Altersvorsorge

Mit einer privaten Altersvorsorge können Arbeitnehmer selbst Einfluss auf die finanzielle Absicherung im Alter nehmen. Die Vorsorge mit einer Lebensversicherung, einer Renten-Police oder einem Investmentfondssparplan kann sich in mehrfacher Hinsicht lohnen. Zum einen kann aus dem Vorsorgebetrag eine monatliche Rente gezahlt werden, die dann die gesetzliche Rente aufstockt und damit die Differenz zum letzten Nettoeinkommen verringert. Zum anderen kann der Vertrag auch als komplette Kapitalsumme ausgezahlt werden, um damit beispielsweise das selbstgenutzte Eigenheim oder die Eigentumswohnung schuldenfrei zu stellen. Die eingesparte Miete bzw. Kreditrate bedeutet für einen Pensionär dann mehr Rente in der Geldbörse. Außerdem werden viele Sparverträge für die private Altersvorsorge wie auch die Riester Rente durch beachtliche Zuschüsse oder Steuervorteile vom Staat unterstützt.